„Was macht ihr mit meinen Daten?“

Dr. Bettina Kähler moderiert Diskussionsabend am 3.2.2015

Malte Spitz ist aktiver Datenschützer, Politiker und Autor des Buches „Was macht ihr mit meinen Daten?". Dort begibt er sich auf eine Expedition, seine Daten zu finden und die Zusammenhänge der Datenverarbeitung aufzuzeigen. Es geht um den wachsenden Datenhandel in der Wirtschaft, ebenso wie um das Zusammenspiel von Unternehmen und staatlichen Stellen.

Am 3. Februar stellt er sein Buch vor und möchte zusammen mit Prof. Dr. Johannes Caspar, dem Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, eine Diskussion darüber anstoßen, in welcher digitalen Zukunft wir leben wollen und welchen Stellenwert die informationelle Selbstbestimmung dort hat.

Moderiert wird der Abend von unserer Geschäftsführerin Dr. Bettina Kähler, die sich auf einen regen Austausch freut.

Der Diskussionsabend findet statt am Dienstag, 3. Februar von 18:30 – 20:30 Uhr im Vortragssaal der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky, Von-Melle-Park 3, 20355 Hamburg.

Der Eintritt ist frei, organisiert wird die Begegnung von der Heinrich-Böll-Stiftung.

Erzählen Sie Ihre Geschichte zum Datenschutz!

GDD-Aktion zum Europäischen Datenschutztag

Ist Ihnen in letzter Zeit auch etwas Lustiges, Interessantes oder Merkwürdiges zum Thema Datenschutz passiert? Die Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit e.V. lädt nun Betroffene, Datenschutzpraktiker und Vertreter der Aufsichtsbehörden ein, ihre Geschichten zu teilen.

Am 28. Januar 2015 wird der Europäische Datenschutztag – bereits zum neunten Mal – gefeiert. Der vom Europarat initiierte Aktionstag soll die Bürger aller Mitgliedsländer für den Datenschutz sensibilisieren. Wie sollte das also besser klappen als durch lebendige Beispiele aus der Praxis?

Die besten Einsendungen werden auf der GDD-Webseite veröffentlicht, je nach Wunsch anonym oder mit Namen.

Haben Sie auch Lust, von Ihrer besten Datenschutzgeschichte zu berichten? Schicken Sie Ihre Anekdote, Erzählung oder Erfahrung an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! document.getElementById('cloak10183c2796db789353676b05d1bde4e7').innerHTML = ''; var prefix = 'ma' + 'il' + 'to'; var path = 'hr' + 'ef' + '='; var addy10183c2796db789353676b05d1bde4e7 = 'info' + '@'; addy10183c2796db789353676b05d1bde4e7 = addy10183c2796db789353676b05d1bde4e7 + 'gdd' + '.' + 'de'; var addy_text10183c2796db789353676b05d1bde4e7 = 'info' + '@' + 'gdd' + '.' + 'de';document.getElementById('cloak10183c2796db789353676b05d1bde4e7').innerHTML += ''+addy_text10183c2796db789353676b05d1bde4e7+''; , Stichwort: „Datenschutztag".

Selbstverständlich beteiligen auch wir uns an dieser Aktion und werden ebenso an dieser Stelle unsere ausgewählte Datenschutz-Geschichte erzählen!

PrivCom startet am Standort Münster ins neue Jahr

Wir wissen nicht, ob der Himmel über Münster derzeit so grau ist wie über Hamburg. Aber wir wissen, wir sind nicht nur in das Jahr 2015 gestartet, sondern auch am Standort Münster mit neuen Büroräumen. Und das ist mit Sicherheit erfreulicher als die aktuelle Farbe des Himmels. Sie finden uns ab jetzt im Technologiehof an der Mendelstraße in guter Gesellschaft von zahlreichen anderen interessanten Unternehmen. Neben Hamburg und Berlin ist Münster nunmehr die dritte Stadt, in der PrivCom Datenschutz vertreten ist.

Die genauen Kontaktdaten und Anfahrt entnehmen Sie bitte hier. Wir freuen uns auf den Ausbau alter Verbindungen und viele neue Kontakte und Aktivitäten im Raum Münster!

DATAKONTEXT baut ARGE „Betrieblicher Datenschutz“ auf - die PrivCom Datenschutz GmbH stellt die Referentinnen

Unsere Geschäftsführerinnen Dr. Bettina Kähler und Anna Cardillo rufen ein neues, spannendes Projekt ins Leben – zusammen mit der Firma Datakontext werden sie im März 2015 die neue Arbeitsgruppe „Betrieblicher Datenschutz" in Düsseldorf starten.

Dabei treffen Kollegen und Gleichgesinnte zusammen, um in Sachen betrieblicher Datenschutz auf den neuesten Stand zu kommen und sich über ihre Arbeit auszutauschen. Motivierte und interessierte Unternehmensdatenschützer bekommen so neue Impulse und finden ein Forum für Fragen, die im Alltag oft untergehen. Anna Cardillo und Dr. Bettina Kähler freuen sich auf rege Diskussionen sowie die Möglichkeit, ihr Wissen in diesem intensiven Seminar zu vermitteln.

Schon seit Jahren bietet Datakontext regionale und überregionale Arbeitsgemeinschaften für Führungskräfte und Mitarbeiter spezieller Fachrichtungen an. Bereits über 1.500 Teilnehmer nutzen regelmäßig das Netzwerk – nun wird das Programm mit der PrivCom Datenschutz GmbH um die Arge „Betrieblicher Datenschutz" erweitert.

Die Inhalte der Arbeitsgemeinschaft sind vielschichtig:

Von den aktuellen Entwicklungen des Datenschutzes im Unternehmen über Haftungsfragen bis hin zu „Best Practice"-Beispielen gehen die Rechtsanwältinnen und PrivCom-Geschäftsführerinnen auf alle erdenklichen Bereiche des betrieblichen Datenschutzes ein.

Wie kann eine Datenschutzorganisation erfolgreiches Selbstmarketing betreiben? Wo liegen die Chancen und Risiken von „Big Data"? Wie organisiere ich eine Auftragskontrolle und führe sie durch? Am Ende der Arbeitsgemeinschaft stehen ebenso klare wie individuelle Antworten auf diese und viele weiteren Fragen.

Den Auftakt des zweitägigen Seminars geben Dr. Bettina Kähler und Anna Cardillo am 24. Und 25. März 2015, danach soll mindestens einmal jährlich die neue Arbeitsgemeinschaft „Betrieblicher Datenschutz" der PrivCom Datenschutz GmbH und Datakontext stattfinden. Ein langfristiger, regelmäßiger Erfahrungsaustausch ist das Ziel; das Setzen eigener Schwerpunkte durch die Teilnehmer ist dabei ausdrücklich erwünscht. Ebenso können die Teilnehmer Informationen zur aktuellen Rechtslage und Datenschutz-Praxis erwarten.

Hier gelangen Sie zur Anmeldung.

Jutta Löwe - ein Portrait

Tatkräftige und wortgewandte Unterstützung für die PrivCom

 

 

Und es geht weiter mit unserer Vorstellungsrunde: Heute stellen wir Jutta Löwe vor.

Nach Berlin folgt nun auch Nordrhein-Westfalen - die PrivCom Datenschutz GmbH wächst und gedeiht immer weiter. Wie bereits erwähnt, planen wir weitere neue Standorte. Im Münsterland verstärkt ab sofort die TÜV-zertifizierte Datenschutzbeauftragte und Rechtsanwältin Jutta Löwe das Team.

Bereits seit 2004 ist Jutta Löwe zugelassene Rechtsanwältin, 2010 gründete sie ihre eigene Kanzlei. Sie berät und vertritt Unternehmen ausschließlich in den Bereichen des IT-,Internet – und Datenschutzrechts sowie auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes. Sie hält zudem Vorträge und Schulungen u.a. zu Social Media und Cloud Computing. Die Juristin absolvierte ihr Studium in Erlangen und Münster mit dem Schwerpunkt Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht und verbrachte ihr Referendariat unter anderem in Stockholm in der Rechtsabteilung des Ericsson Konzerns.

Bevor Jutta Löwe sich mit ihrer Kanzlei niederließ und begann, als externe Datenschutzbeauftragte zu arbeiten, durchlief sie unterschiedliche berufliche Stationen. So arbeitete sie als Justiziarin, Redakteurin und Produktmanagerin eines internationalen Fachverlags sowie in der Wissenschaft – an der Universität Kassel bei Prof. Dr. Alexander Roßnagel forschte sie mehrere Jahre an einem interdisziplinären Projekt zu modernen Kommunikationstechnologien.

Frau Löwe unterstützt das Team der PrivCom ab sofort in ausgewählten Projekten - wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

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Verstärkung für unser Berliner Büro

Berlin die Zweite! Rechtsanwältin Nathalie Grudzinski verstärkt ab sofort Frau Pawlowska in Berlin als freie Mitarbeiterin. 

Nathalie Grudzinski studierte Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin. Danach arbeitete sie als Referendarin beim Kammergericht Berlin und in einer auf internationales Wirtschaftsrecht spezialisierten Rechtsanwaltskanzlei in Brüssel. Nach dem Zweiten Juristischen Staatsexamen hat sie sich im Februar 2006 als Rechtsanwältin in Berlin selbstständig gemacht.

Seither berät und vertritt Nathalie Grudzinski bundesweit kleine und mittelständische Unternehmen. Zu ihren Schwerpunkten zählen insbesondere das IT-Recht, Gesellschafts- und Vertragsrecht sowie das Datenschutzrecht, unter anderem in der Telemedizin (mobile health). Diese Themen spielen in unserer Beratungspraxis eine zunehmend wichtige Rolle - wir freuen uns sehr, dass PrivCom und unsere Kunden von ihrer profunden Kenntnis der Materie profitieren werden und heißen Nathalie Grudzinski herzlich Willkommen!

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Alles hat seine Zeit …

... und gut Ding will Weile haben. Dank Emrah Cekinmez sind wir nun keine Twitter Analphabeten mehr.

Jetzt müssen Sie uns nur noch massenhaft folgen @PrivCom!

Wir würden uns freuen. 

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Datenschutz – erklärt in fünf Minuten

Dr. Bettina Kähler zu Gast beim BVMW

Datenschutz ist ein großes Thema, das weiß auch unsere Geschäftsführerin und Blog-Autorin Dr. Bettina Kähler. Nicht ohne Grund schreibt sie hier gern auch mal ausführlich über aktuelle Themen, die ihr auf der Zunge brennen – und gibt damit den Inhalten ihren benötigten Raum.

Die Leser schätzen ihre umfangreichen Fachkenntnisse ebenso wie ihre scharfen Argumentationen. Abseits des schnelllebigen Alltags finden hier Ausführungen und Erklärungen Platz, die ansonsten untergehen.

Doch sie kann auch anders.

Nun stellt sie sich nämlich der Herausforderung, innerhalb von 5 Minuten einen knackigen, zielgenauen Überblick über den aktuellen Stand des Datenschutzes in Betrieben zu geben.

Dr. Bettina Kähler spricht am Dienstag, den 7. Oktober zum Thema

„Wie sicher sind Ihre Geheimnisse? Datenschutz im Unternehmen"

beim BVMW, dem Bundesverband mittelständischer Wirtschaft. Das Lunch&More beginnt um Schlag 12 in Uhlenhorst.

Weitere Infos zur Veranstaltung hier.

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Datenkrieg mal anders - eine Buchrezension

„Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt" von Haruki Murakami

Dieser Roman wurde bereits 1985 geschrieben – und liest sich heute mindestens genauso aktuell wie damals.
An Besprechungen und Empfehlungen mangelt es eigentlich nicht: Murakami-Lesern würde dieses „Herzstück seiner Romanwelt" auch den Zugang zu seinen anderen Erzählungen und Romanen öffnen, sagt zum Beispiel Hubert Winkels in der ZEIT.

Aber unter dem Aspekt des Datenschutzes wurde das Werk noch nicht beleuchtet. Was schade ist, denn meiner Meinung nach war Haruki Murakami
seiner Zeit schon damals weit voraus. Auch wenn der Datenschutzaspekt nur die Kulisse bildet für seine sehr persönliche Auseinandersetzung mit den ganz grundlegenden Fragen des Lebens, so hat er es doch in dieser „Utopie" bereits auf die Spitze getrieben:

Anstatt den Schutz personenbezogener Daten zu thematisieren, findet er die ultimative Form des Datenschutzes – die personenbezogene Verschlüsselung von Daten.

In Tokio tobt ein Datenkrieg, „das System" und „die Fabrik" kämpfen um die Geheimhaltung bzw. den Diebstahl von Wissen. Mitten in diesem Konflikt steckt der Hauptdarsteller, ein sogenannter Kalkulator. Mithilfe eines streng geheimen Vorgangs (dem Shuffling) verschlüsselt er die Daten, indem er sie in einer Art Trance durch sein Unterbewusstsein jagt. Danach kann nicht einmal mehr er selbst über die nun kodierten Daten verfügen. Um die Verschlüsselung rückgängig zu machen, muss er die Daten wiederum über sein Unterbewusstsein re-shuffeln. Dieses Verfahren ist nicht nur sehr aufwändig, sondern auch gefährlich.

Ein zweiter Erzählstrang führt den Leser parallel in eine Phantasie-Welt, in der Einhörner existieren und eine große Mauer „das Ende der Welt" vom Außen abtrennt. Der Protagonist in dieser Welt wurde soeben von seinem Schatten getrennt und droht nun, seine Seele zu verlieren. Im Laufe der Geschichte wird klar, dass die beiden Figuren aufs Engste miteinander verwoben sind.

Eine wilde Reise beginnt, um die Daten zu schützen.

Mein Fazit: Zeitlose, großartige und vielschichtige Unterhaltung.

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Videoüberwachung (2)

Als ich neulich hier über Videoüberwachung schrieb, fiel mir noch ein anderer interessanter Fall zu dieser Thematik ein. Im Zusammenhang mit einem neuen Mandat als externe betriebliche Datenschutzbeauftragte erfuhr ich von einer Software, die in elektronischen Werbeplakaten steckt. Werbeplakate, wie wir sie aus Bahnhöfen und Fußgängerzonen kennen, die wechselnde bewegte Bilder abspielen. Hält sich eine Person in einem bestimmten Winkel vor dem Plakat auf, werden mittels einer Kamera und der Software ihre Altersgruppe und ihr Geschlecht bestimmt. Die Ergebnisse können dann entweder nur statistisch ausgewertet werden („24 weibliche Personen zwischen 20 und 30 haben diese Anzeige 25 Sekunden lang angesehen") oder zur interaktiven Steuerung der angebotenen Werbeanzeige in Echtzeit genutzt werden, indem der Zielgruppe auf Alter und Geschlecht zugeschnittene, mutmaßlich passende Anzeigen präsentiert werden. Der Prozess läuft vollautomatisch im Hintergrund unsichtbar durch die Software gesteuert.

Videobeobachtung?

Ist das ein Fall einer Videobeobachtung in Sinne von § 6b BDSG?, fragte der Kunde mich – und ich mich auch. Die mögliche Folge wäre, dass die Bestimmungen des § 6b BDSG und darunter auch die Kennzeichnungspflicht eingehalten werden müssten. Der Witz am Rande war, dass eine Schweizer Bank sich für den Einsatz der Software an ihren Geldautomaten interessierte und dann aber von dem Vorhaben Abstand nahm. Begründung: Man könne es seiner Klientel nicht zumuten in der Bank gefilmt zu werden.

Die Beobachtung im Sinne des Gesetzes

Für die Anwendbarkeit des § 6b BDSG müsste der Einsatz der Software, die Aufnahme von Videobildern zum Zweck der Analyse von Alter und Geschlecht, zunächst als eine Beobachtung öffentlich zugänglicher Räume mit optisch-elektronischen Einrichtungen (Videoüberwachung) i.S.d. § 6b Abs. 1 BDSG einzuordnen sein. „Beobachten" in diesem Sinn setzt eine optische Erfassung voraus, die schon nach seinem Wortsinn durch eine gewisse Dauer gekennzeichnet ist. Es kommt nicht darauf an, ob eine Speicherung des Bildmaterials erfolgt, so dass auch Kamera-Monitor-Systeme („verlängertes Auge") in den Anwendungsbereich der Vorschrift fallen. Eine Videoüberwachung im Sinne des § 6b BDSG liegt lediglich dann nicht vor, wenn es sich nur um Einzelbildaufnahmen handelt.

Genaue Analyse nötig

Eine genauere Betrachtung der Arbeitsweise der Software ergab, dass die aufgenommen Videodaten Frame für Frame in Echtzeit analysiert und die dabei entstandenen quantitativen Auswertungsdaten in der Applikation zur Verfügung gestellt werden. Damit werden die Videodaten in anonyme quantitative Daten über Anzahl, Geschlecht und Alter umgewandelt. Die Software verarbeitet die Live-Bilder ausschließlich im Arbeitsspeicher als Einzelbilder zu jeweils einer Dauer einer 1/25 Sekunde (was der normalen Video-Framerate für die europäische PAL-Norm entspricht). Damit wird ein Einzelbild nicht länger als eine 1/25 Sekunde gespeichert und danach sofort überschrieben. Da dies ausschließlich im Arbeitsspeicher erfolgt stehen die Bilder auch nicht für weitere Auswertungen und Programme zur Verfügung.

Keine Beobachtung, kein § 6b BDSG

Die Tatsache des Nicht-Speicherns der Bilder allein würde der Annahme einer Videobeobachtung noch nicht im Weg stehen, jedoch werden die Bilder schon nach 1/25 Sekunde wieder überschrieben. Insofern liegt hier nur eine – extrem kurze – Aufnahme von Einzelbildern vor. Die vom Gesetz geforderte „gewisse Dauer" der Beobachtung ist nicht gegeben und damit im Ergebnis auch keine Videobeobachtung. Die Prüfung der übrigen Zulässigkeitsvoraussetzungen des § 6b BDSG war damit entbehrlich.

Dies ist ein gutes Beispiel dafür, wie eng im Datenschutz Recht und Technik verzahnt sind. Und genau wegen solcher Fragestellungen wird mir die Arbeit als betriebliche Datenschutzbeauftragte nie langweilig. Praktisch nützliche Ergebnisse erzielt man oftmals nur, wenn man weit in die Details einsteigt. Abgesehen von der Klarheit für die Kunden wird diese Mühe dann mit Einsichten in Abläufe und Ereignisse belohnt, die man sonst nie von Nahem zu sehen bekommen würde.

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Nadine Balazs - bisher bekannt als Frau Kurmis. Ein Portrait

Wir sagten es schon einmal: PrivCom Datenschutz wächst und gedeiht. Einen beachtlichen Anteil am Wachsen und Gedeihen hatte – und hat – Nadine Balazs. Leserinnen und Lesern dieses Blogs ist sie unter ihrem Geburtsnamen Kurmis als Autorin von Beiträgen bekannt und auch ein großer Teil der Texte auf unseren Webseiten stammen aus ihrer Tastatur. Ihren Namen gab sie mit der Heirat in diesem Sommer auf, nicht aber das Schreiben, dem die große Leidenschaft der 30jährigen studierten Politikwissenschaftlerin gilt. Parallel zu ihrem Broterwerb als Journalistin und PR-Frau arbeitet sie beständig an einer Karriere als Schriftstellerin. Bei uns etablierte sie zunächst mit der ihr eigenen ruhigen Gelassenheit eine Büroordnung, denn diese war auch ein dreiviertel Jahr nach unserem Umzug in die Hallerstraße noch Entwicklungsland. Seit dies geschafft ist und Christian Balzer die Ordnung fortführt und ausbaut, ist Nadine Balazs beim PrivCom hauptamtlich für geschriebenes Wort aller Art zuständig.

PrivCom wird 12 und eröffnet Niederlassung in Berlin

Viele Gründe zu feiern!

Ein ganzes Dutzend Jahre besteht die PrivCom Datenschutz GmbH nun am nächsten Mittwoch, den 27. August. Gegründet vom damaligen Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar, ist die Firma heute eine erfolgreiche, von IT- und juristischen Experten getragene Beraterin in Sachen Datenschutz für Unternehmen jeglicher Größe und Couleur.
Und weil sie in diesen zwölf Jahren so erfolgreich war, bezieht die PrivCom zum 1. September – wir hatten es bereits angekündigt – neue Geschäftsräume in Berlin! Mit Ilona Pawlowska gibt es also ab sofort in der Winterfeldtstraße 1 in Schöneberg eine neue Ansprechpartnerin, für viele Kunden direkt vor Ort.

Was will man mehr? Nun, wir sind noch lange nicht am Ende unserer spannenden Expansionsreise angekommen. Geplant ist zum Beispiel auch eine weitere Niederlassung in Nordrhein-Westfalen, aber dazu später mehr...
...erst einmal freuen wir uns auf die PrivCom-Präsenz in der Hauptstadt. Hier pulsiert nicht nur das IT-Leben, auch die Politik und Kultur spielen nirgendwo in der Bundesrepublik eine größere Rolle. Datenschutz und Datensicherheit sind also die vorherrschenden Themen und Berlin bekommt nun dazu mit unserer neuen Niederlassung tatkräftige Unterstützung.

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